Was sind Social Media Communities

Was sind Social Media Communities

Diesen Inhalt weiterempfehlen

Was sind Social Media Communities: Grundsätzlich bezeichnet »Community« eine Gemeinschaft. Auf Social Media ist damit eine Gruppe von Menschen gemeint, die sich auf einer Social Media Plattform im Internet austauschen.

Sie bilden oft eine Solidar-Gemeinschaft und besitzen ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und [Wesens]verwandschaft.

»Social Media Communities« finden Sie millionenfach im Internet. Sie dienen als Plattformen des Austausches in vielfältiger Art und Weise. Viele Menschen kommunizieren gern und brauchen dazu ein soziales Umfeld.

»Menschen tauschen sich gerne aus über«

  • Meinungen
  • Erfahrungen
  • Informationen
  • Schnäppchen
  • Partner
  • Ratschläge und Tipps
  • Politik
  • Geschäft
  • Privates
  • Methoden
  • Entwicklungen
  • sowie weitere Themen 

In einer einzelnen Social Media Community versuchen nun Personen oder Unternehmen Themen fokussiert anzuschieben. Durch den viralen Effekt und WOM (Word-of-Mouth) werden die Themen weitergetragen, oft nicht nur online, sondern teilweise wird daraus auch eine Offline-Mundpropaganda.

Inzwischen nutzen Unternehmer dieses Phänomen auch kommerziell, beschäftigen sich mit der Frage: Was ist Social Media Marketing in Unternehmen? und betreiben Communities gezielt um WOMM (Word-of-Mouth-Marketing) für Ihre Marke, Produkte und Dienstleistungen in Szene zu setzen und zu vermarkten.

»Ziele von Communities«

Ziele von Communities für Unternehmen, aber auch Organisationen, Parteien und Vereinen können sein

  • Traffic der eigenen Website erhöhen
  • Vertrauen zur Marke aufbauen
  • Beziehung zu Kunden stärken
  • Neukunden aufmerksam machen
  • Raum schaffen für Austausch und mehr
  • Krisenmanagement
  • KVP (Kontinuierliches Verbesserungsmanagement)
  • Qualitätssicherung

»Anspruch an eine Community«

Eine »Social Media Community« muss heute bestimmten rechtlichen und inhaltlichen Ansprüchen gerecht werden.

Elementare Anforderungen sind

  • Datenschutzbestimmungen (DSGVO)
  • Berücksichtigung der Unternehmensziele und CI (Corporate Identity)
  • Technische und personelle Ressourcen
  • Know-how zum Aufbau einer Community
Wie baue ich eine Community auf
Wie baue ich eine Community auf

»Wie baue ich eine Community auf

Um eine Community aufzubauen, kann man zwei Wege wählen

  • Organische Methoden
  • Kommerzielle Methoden

Organische Methoden zum Aufbau einer Community sind

  • Kunden informieren
  • Social Media Gruppen beitreten
  • Experten-Beiträge posten
  • Hashtags in Beiträgen nutzen
  • Emotional posten (Bilder, Videos, Emojis etc.)
  • Mehrwerte und Nutzen anbieten
  • Profile verbinden und »Cross-Posten«
  • Kommunikationsfluss halten
  • Verlinkung auch in E-Mail-Signaturen

Kommerzielle Methoden zum Aufbau einer Community sind

ACHTUNG: »Instagram BOT« Ein Instagram Bot ist nichts anderes als ein Roboter, der das Posting von Beiträgen und mehr übernimmt. 

Wenn Sie danach im Internet suchen findet man sofort Anbieter, die Ihnen das »Blaue vom Himmel« versprechen. Doch die meisten halten nicht, was sie versprechen. Ich empfehle Ihnen (wenn überhaupt) den Einsatz nur über einen neutralen Experten.

Der nachhaltige Aufbau einer Community geht nur durch Strategie, Erfahrung (auch »try and error«) unter Einplanung einer notwendigen Zeitspanne sowie durch organisches und bezahltes Management.

»TOP 5 Erfolgsfaktoren für das »Community Management«

  • Strategie und Ziele festlegen
  • Social Media Guideline (Verantwortlichen benennen)
  • CI einhalten und authentisch sein
  • Aktive Interaktion mit der Community
  • Krisen-Management »auf Vorrat« planen
  • »KPI´s« (quantitative und qualitative) / Ziel-Analyse

Zu den Verantwortlichkeiten der Unternehmensführung gehört in jedem Fall die namentliche Festlegung eines »Social Media Managers«.

Jedes Unternehmen sollte heute über eine Vision und Mission verfügen, bevor es auf Social Media Plattformen aktiv wird. Hier wird schriftlich formuliert, wohin das Unternehmen steuern will.

Davon abgeleitet, gibt es eine Reihe von Unternehmenszielen, die sich auch konkret durch »KPI´s« messen lassen und auf die einzelnen Ressorts und Einheiten heruntergebrochen werden.

Erst auf dieser Ebene kann eine «Social Media Strategie« und die Arbeit des »Social Media Managers« einsetzen. Social Media muss die Unternehmensziele unterstützen, ist daher auch oft an den Schnittstellen zu Unternehmensführung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Vertrieb und auch HR und Kundendienst. 

Dem »Social Media Manager« steht der »Social Media Community Manager« zur Seite. In größeren Unternehmen kann er auf ein ganzes Team zurückgreifen. Auch hier gilt es, vor Start mittels einer »SWOT-Analyse« kritisch hinzusehen, was ist finanzierbar, machbar – und inwieweit wird bereits über das Unternehmen im Internet kommuniziert (Stichwort: »Reputations-Management«). 

Viele Unternehmen haben verstanden, dass neben dem Verkaufen auch andere Ziele in unserer heutigen digitalen und globalen Welt wichtig sind.

Die Planung von Social Media Zielen und Kampagnen erfolgt demnach erst im zweiten Schritt, einhergehend mit der Festlegung der Plattformen und digitalen Kanäle sowie der Höhe des notwendigen »Social Media Budgets«. 

»Herausforderungen für den Aufbau einer Community«

Sechs Prinzipien erfolgreicher Menschen helfen Ihnen, mehr eigene Orientierung und Fokussierung zu erlangen.

Herausforderungen für den Aufbau einer Community
  • Social Media ist nicht »GRATIS«
  • Kein Know-how im Haus
  • Fehlende personelle Ressourcen
  • Keine Zeit

»Aufgaben eines Community Managers«

Hier möchte ich nur die wichtigsten Punkte nennen. Eine vollständige Beschreibung inkl. Stellenbeschreibung finden sie auf der Website des BVCM (Bundesverband Community Management e.V.) für digitale Kommunikation und Social Media.

Die Aufgabengebiete lassen sich in sechs Bereiche aufteilen

  • Dialog und Schnittstellenfunktion
  • Community bilden und fördern
  • Community aktiveren (Kommunikation, Events, Mediation)
  • CI einhalten und authentisch sein
  • Monitoring und Reporting
  • Community Support (FAQ)

»Communities Best Practices«

Best Practices für Communities finden Sie mittlerweile überall. Sie müssen nur Ihr Handy anschalten. Bei den meisten von uns sorgen Cookies schon heute dafür, dass wir »Ads« (Werbeanzeigen) permanent angezeigt bekommen, sobald wir auf einer unserer Lieblingsplattformen sind.

Die Einblendungen gehen über Beauty, Bildungsmaßnahmen, Eisbären, Events, Sneakers, Mode, Sport, Reisen, Nachrichten und mehr. Wenn Sie diese Zeilen lesen, fallen Ihnen sicherlich spontan einzelne Marken ein, die ich hier nicht bewerben möchte. Ihr Unterbewusstsein hat sich aber diese schon längst gemerkt. Sie haben möglicherweise schon gekauft und sind »FAN« einer dieser Marken.

Fazit

Auch, wenn Sie noch nicht als Unternehmen in »Social Media Communities« vertreten sind oder eine eigenen »Community« betreiben, dann beobachten Sie zumindest, was über ihre Firma und ihre Mitarbeiter möglicherweise im Netz erzählt wird.

Oft ist »Social Media Reputationsmanagement« der Anfang und liefert triftige Gründe, warum Unternehmer ihre Meinung über  »Social Media ist Zeitverschwendung« überdenken und anfangen, auch hier strategisch vorzugehen.

Diesen Inhalt weiterempfehlen

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.