Social Networking Das Web 2.0 als Freund nicht als Feind sehen

Social Networking: Das Web 2.0 als Freund, nicht als Feind sehen

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Social Networking: Das Web 2.0 als Freund, nicht als Feind sehen

Bei 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland herrscht immer noch der Wettbewerbsgedanke vor, »kämpfen gegen den Mitbewerber von nebenan«. Das Internet wird von über 60 Prozent der kleineren Unternehmen als ihr Feind angesehen. Viele kennen nicht die Chancen von Social Networking und wissen zu wenig über die Möglichkeiten des Internets. Das Web 2.0 als Freund zu nutzen, ist die nachhaltigere Erfolgsstrategie.

Der Begriff »Web 2.0« wird inzwischen mehrheitlich durch die Bezeichnung »Social Media« ersetzt. Die Digitalisierung schreitet in Unternehmen, Organisationen und Behörden voran. Neue Berufsbilder entstehen. Riesige Potenziale für Veränderung und Wachstum werden von den Analysten weltweit prognostiziert.

Social Networking: Das Web 2.0 als Freund, nicht als Feind sehen

Das Ziel von Social Networking ist es, die Zahl der beruflichen und privaten Kontakte durch direktes persönliches Kennenlernen oder mittels Social Media Plattformen auszubauen. Häufig erfolgt die Kontaktaufnahme mittlerweile über Social Networks, wie LinkedIn und XING im B2B-Geschäft oder Facebook, Instagram, Pinterest & Co im privaten Segment. Wobei sich die Grenzen zwischen geschäftlich und privat immer mehr auch miteinander vermischen. 

Deutsche Unternehmen sind über Jahrzehnte durch persönliche Kontakte international erfolgreich gewachsen. Deutsche Unternehmer und Manager überzeugen durch Charisma, sind Leuchttürme lokal daheim und überall in der Welt, sind für Zuverlässigkeit und perfekte Leistung zum vereinbarten Termin bekannt. 

Echte Deals entstehen auch heute noch im Vier-Augen-Gespräch und erst danach kommen Stäbe von Rechtsanwälten und Experten dazu, um den Kontrakt zu fixen.

Gerade mittelständische Unternehmen in Deutschland stehen vor der Herausforderung der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells und der Frage: Wie schaffen wir die digitale Transformation und sichern wir unsere Zukunft ab? 

Mittlerweile sind die größten Unternehmen in der Welt nicht klassisch über Jahrzehnte gewachsene Firmen, sondern sogenannte »Plattform-Firmen« wie zum Beispiel Amazon, Airbnb, Uber und Netflix. Dies alles sind Unternehmen ohne eigenes Equipment in Form von Produkten, Hotels, Taxis oder Kinos. Diese Plattformfirmen stellen gerade klassische, mittelständische Unternehmen in Deutschland vor große Herausforderungen, die zum Teil noch nicht einmal erkannt sind und bisher als unmöglich galten: Taxiunternehmer ohne Taxis – Quatsch!

Netzwerken in Deutschland: Analog bleibt im Fokus

Die Digitalisierung spielt immer noch bei einer Vielzahl von Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung auf die Zukunft eine nachgeordnete Rolle. Viele sind zwar schon auf Facebook, Xing, YouTube, aber eher privat oder ohne System unterwegs, oft auch nur sporadisch und weil es »in« ist.

Ist die Homepage erst einmal für teures Geld eingerichtet, glauben viele Unternehmen, die Arbeit sei getan und die Bekanntheit und der Umsatz potenzieren sich selbsttätig um ein Vielfaches. Eine fatale Fehleinschätzung, wie Viele schnell feststellen und entsetzt den Webseiten-Ersteller anrufen.

Hier muss ein Umdenken passieren, sonst verschwinden viele Unternehmen, noch bevor die Nachfolgeregelung überhaupt ein Thema wird.

Aber auch analoges Netzwerken, sich mit anderen Unternehmern regelmäßig auszutauschen, wird von Unternehmern in Deutschland jahrelang ausgesetzt, weil man ja Erfolg hat oder eine Homepage betreibt und glauben möchte, so im Gespräch zu bleiben. 

Viele Unternehmer und Entscheider sind schlichtweg überfordert und fühlen sich alleine gelassen. Hier kommt auch viel Frust und Freizeitverlust – entgangene Lebenszeit – zum Ausdruck. Dabei ist es wirklich für Jeden ganz einfach, für sich eine geeignete ErfolgsStrategie Netzwerken zu entwickeln.

ErfolgsStrategie Netzwerken 2.0: Analog treffen – Digital initiieren

Disruption: Alte Märkte entfallen, neue Geschäftsmodelle stürzen immer schneller und brutaler auf den deutschen Mittelstand ein. Hier ist sicherlich auch die Politik gefragt, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass zum Beispiel Steuern auch dort bezahlt werden, wo das Geld in der Welt verdient wird. Konzerne und Plattform-Firmen sind hier klar im Vorteil. 

Netzwerken in Deutschland ist und bleibt Chefsache – analog und digital.

Vorbei sind die Zeiten, sich als unnahbarer Manager, Geschäftsführer oder Inhaber, hinter seinen Angestellten zu verstecken, keine Social Media Profile zu haben, und sich auf alten Erfolgen auszuruhen.

Netzwerken in Deutschland 2020 bedeutet vor allem auch Social Networking: Das Web 2.0 als Freund und nicht als Feind zu sehen, einen gesunden »Networking-Mix« hinzubekommen: Digital Interesse wecken und aus Facebook-, Instagram-, Xing- oder LinkedIn-Social-Media-Kontakten persönliche Beziehungen entwickeln. 

Das Kommunikationsmodell von Social Networking heißt: »Dialog«. Einmal im Jahr zum IHK-Empfang zu gehen und regelmäßig an Innungsveranstaltungen oder Aufsichtsratssitzungen teilzunehmen, reichen schon lange nicht mehr allein aus. Monologe vom Rednerpult sind »out«. Einbahnstraßen-Kommunikation war gestern.

Fazit

Wichtiger denn je wird »Social Networking«, um die Entwicklung nicht nur in der eigenen Branche im Auge zu halten, Stammkunden zu behalten, sondern auch regelmäßige Impulse für neue Geschäftsmodelle zu erhalten.

Jeder ist gefordert, seine Netzwerke analog und digital weiter zu entwickeln – alles ist in der Veränderung. Social Networking: Das Web 2.0 als Freund, nicht als Feind sehen. Das ist eine der größten Herausforderungen im Jahr 2020.

Schnelle Erfolge gibt es nicht – fangen Sie an!

Was halten Sie von »Social Networking«? Alter Wein, in neuen Schläuchen?

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