Social Media Plattformen im Kurzüberblick. Teil 3

Social Media Plattformen im Kurzüberblick. Teil 3

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WERBUNG // Dieser Beitrag »Social Media Plattformen im Kurzüberblick. Teil 3« legt den Fokus auf einige relevante »Social Sharing Plattformen«, wie zum Beispiel YouTube, Vimeo, Pinterest, Instagram, SOUNDCLOUD, SlideShare etc. Diese konzentrieren sich auf die Bereitstellung von digitalem Inhalt in Form von Bildern, Videos und Präsentationen, ergänzt um weiteren Content.



In den bisher erschienenen Artikeln »Social Media Plattformen im Kurzüberblick. Teil 1« haben Sie bereits Facebook und Instagram, im Teil 2 die in Deutschland am stärksten genutzten Business-Plattformen, XING und LinkedIn, kennengelernt.

Social Sharing Plattformen
Social Sharing Plattformen

»Social Sharing Plattformen«

Zu den in Deutschland bekannten Plattformen gehören

  • YouTube.com
  • Vimeo.de
  • Instagram.com
  • Pinterest.com
  • Linkarena.com
  • SOUNDCLOUD.com
  • Slideshare.net

Teilen ist die älteste Anwendung im »Social Web«

Wenn ein Video länger als 10 Sekunden angeschaut wird, dann ist das sehr gut.

»Social Sharing. Definition«

»Media Sharing« ist eines der wesentlichen Bestandteile eines sozialen Netzes. Die Motivation von »Usern« auf »Social Media Plattformen« ist es zu »Teilen« und damit die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen.

User können von folgenden Vorteilen profitieren

  • Generierung von mehr Reichweite
  • Influencer-Karriere
  • Verbesserung des Rankings auf Suchmaschinen
  • Erhöhung des Traffics auf der eigenen Website
  • Sichtbarkeit aller »Social Profils« durch Verlinkung
  • und eben »Teilen« (Aufmerksamkeit zu bekommen)

»Social Sharing. Möglichkeiten«

  • Video-Sharing
  • Foto-Sharing
  • Audio-Sharing
  • Social-Bookmarking-Sharing
  • Presentation-Sharing

Inhalte werden nicht mehr auf dem eigenen PC oder Handy verwaltet, sondern im Web geteilt, organisiert und verwaltet.

Die »Community» bewertet den »Content« sofort und zum Teil auch gnadenlos (»Shitstorm«). Die Kommunikation kann durchaus auch mal unter die Gürtellinie gehen. Mittlerweile ist dies keine Ausnahme mehr. Auch damit muss (sollte) jeder rechnen und wissen (lernen) damit umzugehen – oder, draußen zu bleiben.

Keywords, Content und bezahlte Werbeanzeigen bestimmen das Ranking in den Suchmaschinen Google, Bing und anderen weltweit.


»Video-Sharing-Plattformen«

Die bekannteste ist wohl YouTube. In Deutschland hat unter Profi-Video-Experten auch Vimeo seine Berechtigung.

»YouTube«

Jeder kann auf YouTube kostenlos Videos hochladen und diese auch auf anderen Websites integrieren und freigeben. Wichtig ist es, auch hier die gültigen Regeln der EU-DSGVO (Datenschutzverordnung) zu kennen und einzuhalten.

YouTube wurde 2005 gegründet und bereits 2006 von Google übernommen. Die Zielgruppe umfasst 22 – 45-jährige. Weltweit nutzen ca. 2 Milliarden aktive Nutzer jeden Monat YouTube.

  • Hohe Reichweite
  • Website-Traffic erhöhen
  • Suchmaschinen-Ranking steigt
  • Markenbekanntheit wächst
  • Kostenloser Einstieg

Der Einstieg ist für alle kostenlos. Aber wer Geschäft machen will, promotet seine Videos natürlich zielgruppengerecht durch bezahlte »Google Ads« (Werbeanzeigen) und erhöht seine Views durch On- und Offline-Kampagnen (Newsletter, Blogger, Website, Keywords, PR 2.0 und alle anderen »Corporate Social Media«).

YouTube Tricks: 15 geheime Tipps und Funktionen für Profis.

»Vimeo«

Vimeo wurde sogar schon 2004 gegründet. Manch einer nennt es auch »Anti-YouTube«. Die Zielgruppe ist ähnlich wie auf YouTube. Monatlich sind ca. 80 Millionen Nutzer aktiv. Auch auf Vimeo  ist ein kostenloser Einstieg möglich. Um die »Video Sharing Plattform« aber effektiv nutzen zu können, zahlen User gern einen der optionalen Bezahl-Tarife.

TOP 5 Vorteile Vimeo

  • Ausgewählte Community
  • Keine Werbung
  • Passwortschutz
  • Download zum offline Ansehen
  • Video-Updates mit Erhalt relevanter Daten

»Foto-Sharing-Plattformen«

Zu den bekanntesten Foto-Sharing-Plattformen gehören in Deutschland Instagram  und Pinterest.

»Instagram«

Instagram gehört zu Facebook. Hier verweise ich auf meinen Beitrag »Social Media Plattformen im Kurzüberblick. Teil 1«

Ergänzen lässt sich, dass die Zielgruppe 40plus aktuell dort immer mehr online ist.

Neu ist auch das »Thema Instagram TV« (IGTV) mit vertikalem Videobild ausgerichtet auf mobile User mit Fokus auf »Mobile First«, über den eigenen Kanal auf dem Instagram Account aktivierbar.

»Pinterest«

Pinterest wurde 2010 gegründet und hat ca. 200 Millionen aktive User. In Deutschland wird es auch stetig häufiger genutzt.

User stellen ihre Bildergalerien, versehen mit Texten, auf virtuelle Pinnwände online. Auf dieser Plattform sind viele Nutzer mit Geld und Interesse für Marken unterwegs und schauen sich zu 80 Prozent die Bilderkollektionen über ihr Handy an.

»PIN YOUR INTEREST«

Pinterest-Slogan

TOP 5 Vorteile Pinterest

XING wird von vielen immer wieder abgeschrieben. Wohin der Weg führt ist bei vielen Social-Media-Plattformen spannend. Aktuell gehört XING für viele Unternehmen in Deutschland zu den attraktivsten Business-Plattformen neben LinkedIn.

Pinterest ist aktuell im Kommen. Marken aus den Branchen DIY, Lifestyle, Mode und Reisen nutzen die Plattform gern, sobald geklärt ist, ob ihre persönlichen Zielgruppen auf Pinterest vertreten sind.

Sehr hoher Weiterempfehlungsgrad durch »Word-of-Mouth«

Hohe Bildqualität mit Content-Text, CTAs (Call-to-Action Buttons) mit Links etc.

Nutzer suchen und empfehlen hier Marken

WIN-WIN-Situation für Anbieter und User

CTA-Buttons führen direkt zu den Shops.


»Audio-Sharing-Plattformen«

Auch der Austausch und der Vertrieb von Audiodateien über Online-Plattformen ist für Musiker und Musikliebhaber in Zeiten der globalen Digitalisierung stark im Trend.

Als ein Vertreter ist hier »SOUNDCLOUD«   zu nennen.

»SOUNDCLOUD«

Diese Plattform wurde bereits 2007 als ein Projekt von Musikern zum Online-Austausch von Musikstücken in Berlin gegründet. Wenig später konnte sich schon jeder interessierte Musikliebhaber einen Account sichern.

Etwa 175 Millionen Nutzer hören wohl jeden Monat rein. Ob die Plattform sich im Wettbewerb mit anderen Anbietern, wie Apple mit iTunes und Nachfolgern bestehen kann, bleibt zu beobachten.


»Social-Bookmarking-Sharing-Plattformen«

Der Begriff »Social-Bookmarking-Sharing« findet sich oft nur unter Profis für Social Media Marketing und Presse-Profis oder in Kommunikationsabteilungen von großen Unternehmen oder Marketing Agenturen.

»Social Bookmarks« sind einfach ausgedrückt: »Internet-Lesezeichen«. Diese sehen Sie gewöhnlich in Ihrem Browser. Diese können aber auch über Dienste gespeichert werden und wenn gewünscht für andere Nutzer sichtbar gemacht werden.

Hier gibt es Plattformen, die helfen interessante, qualitativ hochwertige Seiten zu finden und diese für eine »Community« öffentlich oder mit Passwort versehen bereit zu stellen. Damit wird die Suche stark vereinfacht, spart Zeit und das ganze Konstrukt lässt sich wie eine Wissensdatenbank permanent durch berechtigte User erweitern.

Hinzu kommt der Effekt der möglichen Suchmaschinenoptimierung mittels Backlinks (zurückführende Links auf die eigene Website).Eine der bekanntesten Dienste in Deutschland ist »Linkarena«.


»Presentation-Sharing-Plattformen

Auf diesen Plattformen teilen Experten ihr Wissen mit Präsentationen, Infografiken und anderen Dokumentenformen.

Als bekanntester Vertreter ist hier SlideShare https://de.slideshare.net zu nennen. Es wurde 2012 von LinkedIn gekauft und immer mehr in die gleichnamige Plattform integriert. Fast 100 Millionen Experten tummeln sich hier. Streuverluste in der Zielgruppenansprache können nahezu ausgeschlossen werden, da Nutzer gezielt nach Content suchen.

Im Fokus stehen der Content und die eigene Know-how-Präsentation, weniger die Interaktion mit Usern. Hochwertiger Inhalt wird publiziert. Gerade weltweit operierende Organisationen, Konzerne und Foren nutzen die »Presentation-Sharing-Plattformen« nahezu täglich.


Strategie

Sie sehen liebe Leser: Auch die Auswahl an »Social Sharing Plattformen« ist riesengroß. Sie können und müssen nicht jede populäre Plattform bedienen.

Wichtig ist, von Anfang an eine eigene Strategie zu haben mit folgenden Eckpunkten


Fazit

Guten Inhalt mehrmals zu teilen macht auf »Social Media Plattformen« Sinn. Positive Mundpropaganda und Bekanntmachung der eigenen Marke durch Weiterempfehlung ist im Social Web so einfach wie nie zuvor.

Als Neueinsteiger ist es allerdings fast unmöglich, den Überblick zu bekommen und zielgerichtet zu starten.

Warum Reichweite verschenken? Warum auf Sharing verzichten? Warum nicht guten Inhalt zeitversetzt auf vielen Plattformen publizieren?

Werden Sie nicht zum Spammer!

Natürlich müssen Sie die Inhalte immer wieder überarbeiten, aufwerten mit aktuellen Informationen, neuen Links und dürfen auch nie den gleichen »Teaser-Text« auf den unterschiedlichen Plattformen verwenden.

»Social Media Sharing« ermöglicht es, emotionale Stories und echte Mehrwerte zu teilen und die eigene Sichtbarkeit effizient zu erhöhen.

Schreiben Sie uns gern und kommunizieren Sie hier Ihre Erfahrungen mit uns über das Kommentarformular.

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