Social Media Planung und Konzeption

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Social Media Planung und Konzeption 

Ohne Planung geht es auch bei Social Media nicht. Zu den Erfolgsfaktoren beim Aufbau einer Social Media Strategie gehören Planung und Konzeption, bevor die Auswahl der geeigneten Plattformen und Partner erfolgt. Zielgerichtete Aktionen liefern Zahlen, Daten und Fakten fürs Budget und die anschließende Erfolgskontrolle und Optimierung der Kampagnen. 

In diesem Beitrag geht es um »Social Media Planung und Konzeption«. Diese gliedert sich grob in Analyse-, Planungs-, Umsetzungs- und Kontrollphase.

Viele Unternehmen, insbesondere »KMUs« starten auch heute noch auf Social Media einfach mal mit einem oder zwei Social Media Accounts auf Facebook, Twitter, XING und Co. und steigen nach sechs Monaten wieder enttäuscht aus, weil nichts passiert.

»Ohne Social Media Planung und Konzeption ist alles Zufall«

Erfolgreiche Unternehmer verlassen Sie sich nicht auf den Zufall oder ihr Glück. Denn das führt doch oftmals nur zu:

  • Nur Aktionismus und Reaktion
  • Keine zielgerichteten Kampagnen
  • Verschwendung von Personal-, Zeit- und Geld-Ressourcen
  • Ohne Ziele keine Erfolgskontrolle
  • Ohne Monitoring kein kontinuierlicher Verbesserungsprozess

»Jährliche Social Media Planung und Konzeption «

Alles fängt an mit einer Jahresplanung.

Doch vorher macht es Sinn, nochmals auf das vorhergehende Jahr und die Ergebnisse zurückzuschauen und sich einige Fragen zu beantworten, wie z.B.:

  • Was ist gut gelaufen?
  • Was hat nicht funktioniert?
  • Was könnte besser sein?
  • Passen die bisherigen Kanäle?
  • Möchten wir neue Kanäle dazu nehmen?
  • Und viele Fragen mehr …

Aus den Antworten ergeben sich in aller Regel direkt umsetzbare Verbesserungsideen.

Oft sind auch eine noch spezifischere Zielgruppensegmentierung und Festlegung neuer »SMARTer Ziele« für das neue Jahr sinnvoll. Für die Ist-Analyse und die Prognose von Erfolgsszenarien bietet sich auch hier die multifunktional anwendbare »SWOT-Analyse« (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) an.

Zielgruppen müssen auf Social Media nicht immer nur Käufer sein!

»Exemplarische Zielgruppen in Social Media«

Viele Unternehmen sind sehr verkaufsorientiert gesteuert. Social Media kann mehr zum Erfolg beitragen und zusätzliche, spezifische Zielgruppen ansprechen. Das können sein

  • Presse und Öffentlichkeit informieren
  • Neue Mitarbeiter aufmerksam machen
  • Crowdsourcing / Potenzielle Partner finden
  • Neue Lieferanten finden
  • Marktforschung
  • Wettbewerbsbeobachtung und mehr.

Hier wird es wichtig, sogenannte »Personas« (fiktive Persönlichkeiten) zu kreieren und neben Faktoren wie Alter, Geschlecht, Familienstand und Beruf auch Kaufverhalten, Meinungen und Lifestyle einzubeziehen.

»Customer Journey und Touchpoints«

Mit der »Customer Journey« ist die »Lebens-Reise« gemeint, die ein potenzieller Kunde durchläuft, bevor er kauft und möglicherweise als Fan gewonnen werden kann.

Mit »Touchpoints« sind die »Berührungs-Stationen« gemeint, wo ein Unternehmen mit potenziellen Kunden zusammentrifft. Vereinfacht dargestellt sind dies nachfolgende Phasen:

  • Aufmerksamkeit
  • Überzeugung
  • Kaufen
  • Fan werden / Bindung

Hier kommt das zielgruppenrelevante Content-Marketing zum Ansatz. Der User möchte emotionalen und hilfreichen Nutzen. Das gilt für B2B-Kunden genauso wie für B2C-Klienten.

Nutzer wollen einen echten Mehrwert.

Auch hier gilt oft: Eine gute Story verkauft sich besser als Zahlen, Daten und Fakten (diese gehören ins Fact-Sheet »Technische Daten«)

»Social Media Redaktionsplan«

Um den Überblick zu halten und jederzeit ein Zwischen-Fazit machen zu können, empfiehlt sich die Erstellung eines schriftlichen Redaktionsplans für die Social Media Planung und Konzeption. Hier reicht am Anfang eine einfache Excel Liste. Sie könnte beinhalten:

  • Was? – Themen
  • Welche Medien? – Bild, Text und mehr
  • Wann? – Veröffentlichung
  • Wo? – Plattformen 
  • Wer? – Inhaltsverantwortlicher
  • Status quo?
  • Budget?
  • Wer? – Krisenmanager

Mit kontinuierlichen Antworten auf diese acht »Ws«, ergänzt um eigene spezifische Fragen, sind Sie am Anfang gut aufgestellt. Mehr geht immer.

Social Media gibt es nicht zum Nulltarif!

Fazit

Social Media Planung und Konzeption ist wichtig. Aber behalten Sie sich Ihre Spontanität und Nähe zur Community.

Auf Social Media ändern sich schnell die Techniken und Situationen. Neue Trends entstehen nahezu täglich. Plattformen verschwinden, neue kommen hinzu.

Machen Sie auch alles abhängig von den Ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen. Zumindest ein Zeitbudget müssen Sie berücksichtigen oder das Thema an eine externe Agentur komplett abgeben.

Starten können Sie jederzeit mit Ihrer Social Media Planung und Konzeption 2020.

Schreiben Sie uns gerne zu Ihren Erfahrungen über das nachfolgende Kommentarfeld und empfehlen Sie den Beitrag gerne weiter. 

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