Social Media Content Management passgenau umsetzen

Social Media Content Management passgenau umsetzen

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Social Media Content Management passgenau umsetzen bedeutet in allererster Linie Inhalte (Content) zu produzieren, der Menschen (meine Community) interessiert und einen Mehrwert schafft. Social Media Content- und Communitiy-Management heißt nicht »ONLINE VERKAUFEN« oder »BEST PRICE POSTING«. 

In diesem Beitrag geht es um »Social Media Content Management«. Nächste Woche konzentrieren wir uns dann auf die Themen rund um die Community-Bildung.

»Content is(t) King«

Guter Content muss im richtigen Moment gepostet und von meiner Zielgruppe gefunden werden.

Sobald die für uns relevanten Zielgruppen und die strategischen Ziele definiert und erarbeitet sind, geht es nun auch an die inhaltliche Planung, das sogenannte »Agendasetting« (Bestimmen der Themenagenda).

Relevante Themen und Beiträge werden für jede Plattform passend gemacht, die bespielt werden soll. Inhalte müssen punktgenau aufbereitet und platziert werden. Dabei sollten die Posts immer dem Medium, der Zielgruppe und unseren Zielen angepasst publiziert werden, mit dem Ziel, dass die Community diese viral verteilt. 

Social Media Content Management passgenau umzusetzen bedeutet eine Strategie zu haben und qualifizierten Inhalt kontinuierlich an die Zielgruppe weiterzugeben. 

»Was ist Content?«

Content ist qualifizierter Inhalt mit relevanten Informationen für eine (vorher) zu bestimmender Zielgruppe. Grundsätzlich unterscheiden wir in:

  • Textinhalte
  • Bilder und Grafiken
  • Bewegtbilder
  • Audioformaten
  • Apps und Downloads
  • Interaktive Inhalte

Auch auf Social Media gilt: »Ich schreibe für die Leser« – und nicht für die Suchmaschinen.

»Was sind Eigenschaften von gutem Content?«

… wird gefunden

… erscheint im richtigen Moment

… schafft Mehrwert

… löst Emotionen aus

… endet mit Handlungsaufforderung / CTA (Call-to-Action)

… ist keine Werbung

»BEST CONTENT. Was könnte wichtig sein?«

Content ist »Futter« für wissbegierige Menschen. Normalerweise essen Menschen irgend etwas nicht nur um satt zu werden, sondern auch um zu genießen.

Menschen interessieren sich für sich selbst und Ihre Wünsche.

Leser wollen beim Lesen im Web schnell erkennen: »Was bringt es mir?«

In Sekundenschnelle wird (zu über 60 Prozent am Handy) entschieden: »Für mich relevant? – Ja/Nein? Lesen? – oder doch weiterscrollen.

»Guter Content macht auf sich aufmerksam«

Guter Content wird im optimalen Medium für die jeweilige Zielgruppe positioniert – und nicht überall.

Business-Themen sind eher auf XING und LinkedIn zu finden

Lifestyle-Marken-Produkte mit vielen emotionalen Fotos und Stories sind eher auf Instagram und Pinterest zuhause. 

Hier eine kurze Checkliste zur Optimierung von Content.

  • Passende Plattform
  • Tolles Titelbild
  • Interessante Überschrift
  • Sprache des Lesers (DU / SIE / Sprache)
  • Inhalt bietet Nutzen
  • Textqualität und passende Länge
  • Fach-Chinesisch ja / nein (je nach Zielgruppe)
  • Verlinkung intern / extern auf mehr
  • Call-to-action den Artikel weiterzuempfehlen
  • und vieles mehr

Die Liste lässt sich beliebig erweitern und orientiert sich letztlich immer an Ihrer Zielgruppe und der Art und Weise, wie Sie als Person, Organisation oder Unternehmen im Web wahrgenommen werden.

»Optimaler Content will geplant sein!«

Zu beachten sind natürlich immer auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen und interne CI-Richtlinien (Corporate Identity-, Compliance- oder Social Media Guidelines.

Hier wird es für Unternehmen immer wichtiger, sich relevante Social-Media-Kanäle einzeln aufzubauen und aufeinander abzustimmen. 

Was für einen Architekten gilt, der ein Haus nach den Bedürfnissen seiner Auftraggeber plant, das ist auch für den Social Media Manager zu beachten, der die »Social Media Architektur« für seinen Auftraggeber entwirft.

Guter Social Media Content wird von erfolgreichen Unternehmen systematisch geplant, produziert, publiziert, promotet und das Ergebnis geprüft. Die Aufgaben und Zuständigkeiten werden festgelegt und schriftlich im Redaktionsplan (»Editorial Calendar«) festgehalten.

Wichtig ist, sich trotz dedizierter Planung die Flexibilität zu erhalten, auf besondere Ereignisse einzugehen und kurzfristig zu agieren.

»Woher kommt guter Content?«

Themen für Content lassen sich im Unternehmen und auch außerhalb generieren.

Aber bitte nicht kopieren!

  • Vertrieb und Marketing
  • Service
  • User Helpdesk
  • Entwicklung
  • HR
  • Social Media Manager
  • Google-Analytics, Alerts, Trends
  • Wettbewerber
  • Blogs, Influencer, Foren
  • Netzwerke, Verbände, Experten
  • Marktforschungsinstitute und mehr

Wichtig ist, dass sich alle Content-Lieferanten die Kundenbrille aufsetzen und Mehrwerte und Nutzen aus Sicht des Users bewerten.

Bewährt hat sich in der Praxis im Unternehmen (alternativ extern) vor Publizierung eine Stelle zu etablieren, die einen Qualitäts-Check durchführt und das »Go!« freigibt. Das entlastet die Content-Lieferanten und bewahrt vor ungewollten Überraschungen. Nicht jeder ist Texter, Lektor und Rechtsanwalt in einer Person!

Social Media Content Management passgenau umsetzen geht nicht ohne Tools.

Machen Sie es EINFACH!

»Social Media Content Management«

Werkzeuge für die Content-Planung und Aussendung

Um Inhalte zu erstellen und zu planen brauchen sie je nach Unternehmensgröße neben den üblichen Office-Programmen auch Tools für Projektmanagement, Social Media Redaktionsplanung und Aussendung der Inhalte auf die unterschiedlichsten Plattformen zu den Zeiten, wann Ihre Community auch dort anzufinden ist.

Hier haben Sie die Wahl zwischen kostenfreien und bezahlten Tools. Die sogenannten »Free-Tools« können kleineren Unternehmen helfen, an den Start zu kommen.

Professionelle Werkzeuge für anspruchsvolle Ziele kosten auch hier Geld und sollten bei der Budgetierung regelmäßig berücksichtigt werden (Kauf, Lizenz, Personal). Hinzu kommen möglicherweise Lizenzen für Bilder, Fotografen, Designer, Texter, externe Agenturen, Influencer und mehr.


Fazit

Social Media Content Management passgenau umzusetzen ist kein Hexenwerk, wenn Sie planvoll an das Thema herangehen. Weniger ist mehr, gilt auch hier.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Ziele und die Belange Ihrer Zielgruppe. Beachten Sie die Do´s und Dont´s im Redaktionsprozess und erarbeiten Sie sich auch einen Plan, wie mit Beschwerden und Kritik zeitnah umgegangen werden soll. 

Schreiben Sie uns gerne über Ihre Erfahrungen über das Kommentarfeld!

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