Nicht ohne Social Media

Nicht ohne Social Media

Diesen Inhalt weiterempfehlen

Nicht ohne Social Media!

Alle machen Selfies. Die Online-Interaktionsraten auf vielen Social-Media-Accounts liegen jetzt 150 – 200 Prozent höher als noch vor einigen Wochen. Unternehmen versuchen, online mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, zumindest die, die schon vor dem Coronavirus eine Digitalisierungs-Strategie hatten und Corporate-Blogs umgesetzt haben. Manche profitieren sogar von dieser Krise. Andere fangen jetzt an, darüber nachzudenken, oder haben vielleicht schon erkannt: Meine unternehmerische Zukunft bedeutet in jedem Fall auch, »Nicht ohne Social-Media«.


»Privat. Nicht ohne Social-Media!«

Für die jüngeren unter uns ist es eh schon lange privat klar. Ein Tag ohne Social Media, ohne Facebook, ohne Bilder oder Stories mehrmals am Tag über Instagram posten, mal eben ein paar kurze Chats über Whatsapp, nicht mehr vorstellbar.

Am schwersten würde der Verzicht auf das Handy und Social Media die Altersgruppe der 18- bis 24-jährigen treffen. Aber auch die 35- bis 44-jährigen haben in den letzten Monaten stark aufgeholt, insbesondere auf Instagram und Pinterest.

»Mobil first. Nicht ohne Social-Media!«

Mobil first. Nicht ohne Social Media

Der weltweite Trend zur mobilen Internetnutzung hat durch die Vielzahl der verfügbaren Sozialen Medien die Desktop-Nutzung schon seit 2016 überholt.

Viele Social Networks werden mittlerweile zu über 80 Prozent von Handys aus aufgesucht.

Das können Sie gut beobachten, wenn Sie morgens mit der Bahn oder dem Auto zur Arbeit fahren, und abends wieder zurück. 

Spätestens beim Jogging sehen Sie dann auch jeden Zweiten mit »Knopf im Ohr«. Manch einer schaut sich beim Spaziergang im Stadtpark nicht die Bäume oder Eichhörnchen an, sondern auf YouTube das neueste Video.

Menschen möchten sich ständig austauschen.

»Unternehmen. Nicht ohne Social-Media!«

Unternehmen in Deutschland sind erst zu knapp 50 Prozent davon überzeugt, das sie sich auch digital mit dialogorientierten Websites und Social Media Auftritten präsentieren müssen Klar ist: Die großen Konzerne sind alle dabei, oft auch auf vielen Plattformen entsprechend ihrer jeweiligen Zielgruppen.

Mittelständische Unternehmen haben oft Firmen-Accounts, auf denen die Inhaber*innen zu erkennen sind. Eine Unternehmensseite fehlt oft, bzw. es geht munter durcheinander zwischen Kegelabend und Bonusgutscheinen für Dienstleistungen oder Produkte. 

Einen permanent aktiven Corporate-Blog und regelmäßige Interaktionen mit der Zielgruppe: FEHLANZEIGE! Dabei ist die Chance in heutigen Zeiten sehr hoch, von Anfang an eine hohe Chance auf Akzeptanz für Ihre Beiträge zu bekommen und in einen nachhaltigen Dialog mit ihrer neu entstehenden Community zu kommen. 

Wer nicht gesehen wird, ist nicht dabei!

Die größten Stolpersteine im Umgang mit Social Media sind Profis bekannt. Es ist nicht anzuraten, einfach mal so zu starten, ohne Vision, Zielen und Kenntnis der Zielgruppen, die angesprochen werden sollen.

Es wird von der Social Media Plattform ausgehend gedacht, und erst danach kommen Ziele, Strategien und Inhalte.

Viele starten einfach mit Facebook, YouTube & Co, Instagram und Twitter, weil ein Account sich ja schnell mit Titelbild und ein bisschen Text einrichten läßt. So zumindest die weitläufige Meinung von Entscheidern im Mittelstand. Oft wird dann für vier Wochen ein »begabter Auszubildender« drangesetzt, weil er oder sie vielleicht privat viel auf Social Media unterwegs ist.

»Krisenzeiten. Nicht ohne Social-Media!«

Die aktuelle Corona-Pandemie erzwingt das Arbeiten im Home-Office oder drastischer ausgedrückt: Ohne Social Media, Internet und mobile Arbeitsplätze stehen Unternehmen vor dem Aus, die bis Dezember 2019 noch ihr bestes Geschäftsjahr hingelegt haben.

Bleibt alles Social?

Täglich präsentieren sich Marken und Unternehmen in den Social Networks.

Das sind nicht nur »Digital Natives!


Social-Media WordPress

»8 Start-Tipps. Nicht ohne Social Media!«

Vielleicht helfen Ihnen auch diese Fragen weiter, Ihre Antworten zu finden:

»Dialog« ist die erwartete Kommunikationsform – nicht »Einbahnstraßen-Monologe«. Stories und Emotionen werden leidenschaftlich geteilt. Videos und Fotos sind gern gesehen.

Fragen: Wer schreibt, verfasst Ihre Beiträge? Welche Medien setzen Sie ein? Auf welchen »Social Media Plattformen« erreichen Sie Ihre Zielgruppe etc.?

Ziele und Erwartungen kennen und schriftlich festhalten!

Fragen: Wen, was, wollen Sie erreichen in welcher Zeit? Budget? Ressourcen?

Segmentieren Sie Ihre Zielgruppe in Unter-Zielgruppen?

Fragen: Wie sehen Ihre Personas aus? Welche Interessen? Vorlieben? Beruf etc.?

Analoge und digitale Welt sind Ihre gesamte »Community« und gehören zusammen.

Fragen: Wen kenne ich? Wo bin ich schon erfolgreich aktiv? Was kann entfallen? Was ergänzt sich etc.?

Mein Tipp: »Vergessen Sie es!« Ohne Budget für Personal (intern /extern) und »Ads« (Werbung) werden Sie keine Chance haben, auf Social Media mehr gesehen zu werden. Darüber hinaus müssen Sie Geld einplanen für Tools, um die Kampagnen zu überwachen, um sich zu verbessern.

Fragen: Wie planen Sie sonst Ihre Budgets?

Schaffen Sie Mehrwerte. Stellen Sie sich vor Produktion von Inhalten die folgenden.

Fragen: Warum, wo und wann will ich etwas anbieten? Welchen Nutzen haben Ihre Leser, Kunden, Menschen von Ihrem Content?

Ihre »Social Media Profile« sind Ihr »Heißer Draht« zum Kunden und Neukunden. Schnelle und qualifizierte Antworten, Freundlichkeit werden 24/7 erwartet.

Fragen: Wer antwortet? Welche Antwortzeiten? Erreichbarkeitszeiten, etc.?

Der Auftraggeber (Unternehmer) denkt: »Content« macht der Produzent komplett mit. Der Produzent denkt: »Das Unternehmen liefert mir den fertigen Content, sobald der Account steht.«

Fragen: Welches Budget? Ziele? Welche Plattformen? Welche Tools? Selber machen oder externe Experten bezahlen, etc.?

Die Annahme, das mit dem Erstellen von Websites und Social Media Accounts die Arbeit getan ist, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Arbeit fängt dann mit der »Community« erst an!

Und, liebe Unternehmer*innen: »Werkstudenten und Praktikanten sind keine Website- oder Content-Experten!

Schon alleine Google und Co. lieben neue, interessante Inhalte und zwingen Sie dazu, immer wieder alle Online-Inhalte zu aktualisieren.

Fazit

In Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung müssen Sie immer mehr in crossmedialen, ganzheitlichen Strategien denken. Dazu gehören auch die sozialen Medien.

Kommunikation mit Ihren Zielgruppen findet fast nur noch im Dialog statt und das online und offline, nicht ohne Social Media!

Auch wenn Sie nicht dabei sind, wird über ihr Unternehmen gesprochen!

Entwickeln Sie zunächst eine schriftliche Strategie, und lassen Sie sich auch nicht von der aktuellen Corona Krise vor sich hertreiben.

Wie geht es Ihnen mit oder ohne Social Media? Welche Strategien sind erfolgreich?

Möglicherweise möchten Sie etwas ergänzen oder anmerken? Wir profitieren alle von unseren gegenseitigen Erfahrungen. Nutzen Sie das Kommentarformular oder teilen diesen Beitrag in Ihrem Netzwerk. Gerne!

Diesen Inhalt weiterempfehlen

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.