Krise. Zeit für einen Richtungswechsel

Krise. Zeit für einen Richtungswechsel

Diesen Inhalt weiterempfehlen

Nach Corona wird die Welt besser sagen die einen – andere unken, das schlechte Zeiten auch das Schlechteste in Menschen hervorbringen. Wahrscheinlich stimmt beides, je nach Perspektive. Corona, Krise. Zeit für einen Richtungswechsel? Von klein auf werden viele von uns erzogen, kein »Entdecker«, »Rebell« oder »Lebens-Künstler« zu werden. Sicherheit und Euros stehen oft bei der Berufswahl und auch später im Leben vor der eigenen Lebenszufriedenheit.

»Krise. Zeit für einen Richtungswechsel«

Viele von uns Menschen sind so erzogen, bzw. gepolt, dass wir »brav« und »loyal« bis in die Ewigkeit und den Tod sind, und die Dinge einfach so weiter machen wie gestern oder vorgestern, all die letzten langen Jahre, das ganze Leben lang, auch wenn uns der Frust langsam auffrisst. 

Wenn sich die Perspektiven und Werte dann wie jetzt durch den »Corona-Shutdown« von heute auf morgen verändern, dann brechen unsere perfekten »Kartenhäuser des Lebens« zusammen.

»Corona. Es ist Zeit für einen Richtungswechsel!«

Es ist Zeit für einen Richtungswechsel – von Mal zu Mal! Wann haben Sie das letzte Mal gemerkt, dass es so nicht weiter geht? War das schon vor der Corona-Krise? Vielleicht schon letztes Jahr und davor das Jahr, oder? Haben Sie dann trotzdem so weitergemacht? Und wie fühlt sich das für Sie nun an, wo ein kleines unsichtbares Virus für Sie die Verantwortung übernommen hat?

Zeit für einen Richtungswechsel ist im günstigsten Fall immer dann, wenn wir es selbst entscheiden, weil es einfach mal Zeit dafür ist, oder wir gute Gründe haben, neue Ziele zu verfolgen. 

Corona zwingt uns zu stoppen und damit zu einem Richtungswechsel!

Die Welt war bis vor kurzem in Ordnung
Die Welt war bis vor kurzem in Ordnung

»Die Welt war bis vor kurzem in Ordnung.«

Das behaupten augenblicklich immer noch sehr viele Menschen, obwohl sie vor Corona im Dauerstress waren und sich über die Globalisierung und Digitalisierung unserer Welt beklagten.

Nun sitzen sehr viele im Home-Office, empfangen Kurzarbeitergeld oder sind arbeitslos oder gar schon insolvent, privat wie geschäftlich.

Die Zeit ist eine große Lehrerin.
Schade nur, dass sie ihre Schüler umbringt.

– Curt Goetz

»Es ist Zeit für einen Richtungswechsel!«, können Sie jetzt überall auf Social Media – auch hier auf LinkedIn, XING & Co – und in den Gazetten dieser Welt und natürlich permanent auf Ihrem Handy lesen.

Unsere Smartphones, die jetzt in der Corona-Krise immer mehr »hupen« und »blinken«, damit wir »Empfänger« auch tun, was uns die Sender »empfehlen. 

»Die Welt verändert sich gerade!«

Wie lange hält unsere Gesellschaft diesen »Corona-Shutdown« aus? Bekommen wir danach unser altes Leben zurück? Wollen wir das überhaupt?

Die Erfahrung zeigt, dass Menschen in Phasen, wo es ums Überleben geht sehr belastbar sind. Jedenfalls länger, als die meisten sich das vorstellen können.

Lassen Sie sich nichts von ihrem »Smartphone« oder Ihrem »Webinar-Experten« erzählen – schalten Sie auch mal ab. Ich kann Ihnen zumindest aus meiner Erfahrung sagen, es »entspannt« ungemein, keine negativen Meldungen mehr manipulativ zu konsumieren.Auch hilft es, ein bis zwei Mal am Tag in die Natur zu gehen. Der Stresspegel geht binnen kurzer Zeit runter, der Blutdruck ist wieder normal – und die Welt kommt in der Zeit auch mal ohne Sie zu recht. Wunderbar ist das!

Die Wirtschaft bricht zusammen
Die Wirtschaft bricht zusammen

»Die Wirtschaft bricht zusammen!«

Natürlich kämpfen aktuell viele um ihre wirtschaftliche Existenz in Deutschland und anderswo auf dieser Welt.

Die Corona-Krise zerstört Strukturen und Systeme, Gewohnheiten und Annehmlichkeiten, aber womöglich ist dies notwendig, um die Welt für viele wieder besser zu machen.

Viele Dinge sind in unserer Konsumwelt in Stein gemeißelt für Menschen in »geregelten Verhältnissen«. Die Angst, jetzt den Job zu verlieren, die Leasingrate für den Mittelklasse-Pkw und die vier- bis sechshundert-Tausend-Euro-Hypothek nicht mehr bedienen zu können, ist groß. Die Sorge, nach der Krise zu den »Verlierern zu gehören, ist gewaltig.

Anders die Perspektive der gestrigen »Verlierer« 

Hurra. Endlich haben wir eine Krise für ALLE!

Jetzt denken viele: Es ist endlich die Zeit gekommen. Krise. Zeit für einen Richtungswechsel. Ich fühle mich nun besser verstanden. Endlich hat mein Nachbar die gleichen Magen- oder Kopfschmerzen bekommen, die ich schon die letzten zehn Jahre täglich verspüre, seit mein Arbeitgeber mich »freigestellt« hat.

Jetzt ist die Chance für einen allgemeinen Klärungsprozess gegeben. Alle sind betroffen. Ein neues Gefühl von Gemeinschaft entsteht. Danke. Ich bin nicht mehr allein mit meinem Würgereiz schon beim Aufstehen, morgens, kurz vor dem Start zum Arbeitsamt, oder wenn mich Menschen fragen: »Was machst du eigentlich beruflich oder so?«

»Krise. Zeit für einen Richtungswechsel«

Die Mehrheit der Menschen hier in Deutschland hat ihre Angst teilweise in den Griff bekommen. Sie sitzen zuhause, vertrauen auf die »Regierung und den Krisenstab«, räumen ihre Wohnungen auf und informieren sich regelmäßig über das aktuelle Corona-Szenario.

Menschen sitzen »auf Abruf« zuhause und fangen an »neugierig« zu werden, wann und wie es weitergehen kann. Pessimisten glauben immer noch an den Weltuntergang. Der Rest spürt: Es wird (anders) weitergehen.

Wann und ob die Zeit für einen Richtungswechsel ist, bestimmen im Augenblick noch andere. Aber bald sind wir auch wieder selbst verantwortlich – im günstigsten Fall. 

Ausreden: »Aber …“«, gibt es irgendwann keine mehr. Wenn wir nicht selbst wieder »Chef in unserem Leben sind«, wer dann, vielleicht wieder unser Arbeitgeber, Vater oder Mutter, Nachbar, Freund oder Feind? 

»Nach Corona. Blick in den Spiegel.«

Vielleicht applaudieren wir auch nach Corona noch eine Weile den Krankenschwestern und Pflegern, versorgen die Angehörigen von freiwilligen Helfern, die selbst zum Opfer des heimtückischen Virus wurden.

Vielleicht hören wir dann auch auf »Schuldige« zu suchen für den Ausbruch der Pandemie in Europa, in Ischgl oder anderswo oder für das was mit uns so jeden Tag passiert? 

Ein Blick in den Spiegel reicht. Zeit ist dann auch genug da, wenn wir nicht mehr zur Herde gehören, die vom »Schäfer» und zugehörigen »Hüte- oder Wachhunden« in der richtigen Richtung gehalten wird.

Großartige Zukunft für Visionäre und Macher
Großartige Zukunft für Visionäre und Macher

»Großartige Zukunft für Visionäre und Macher«

Wenn sich die Menschheit neu erfindet, neue Wege geht, wird sie daran wachsen und stärker werden als zuvor. Sie wird besser gewappnet sein für die alten und auch manch neue Krisen.

Vielleicht sind wir manchmal die Einzigen, die erkennen: »Hier stimmt etwas nicht«. Was, können wir nicht begründen, aber merken intuitiv: »Hier stimmt etwas nicht«!

Wir brauchen keine neuen Anführer, denen wir kritiklos hinterherlaufen. Die Welt ist dank Social Media und Digitalisierung schon länger in der Lage, in der Kommunikationsform Dialog zu funktionieren. Diktatoren und Machthaber sind in unserer westlichen Welt chancenlos.

Wir brauchen keinen Befehlshaber, der uns in den Krieg gegen das Virus schickt!

Wichtig ist, dass wir uns bei einem Richtungswechsel auch im Klaren darüber sein müssen: »Jetzt trage ich selbst die Verantwortung – auch und insbesondere für die Konsequenzen. – Allein!«

Aber ich kann Ihnen versprechen: «Es lohnt sich! Versuchen Sie es mal am kleinen Beispiel, ohne anderen davon zu erzählen!« Mut zum Tun in kleinen Schritten hilft auch hier. Es müssen nicht immer die großen Entscheidungen sein.

»Krisen fördern den Egoismus und die Solidarität!«

Haben Sie auch am Wochenende Spaziergänge in der näheren Region vorgenommen, zu zweit und unter dem Motto #abstandhalten? Sind Ihnen Menschen entgegengekommen? Sind diese Ihnen frühzeitig ausgewichen oder haben diese gewartet, dass Sie in die Büsche gesprungen sind? Vielleicht haben Sie sich auch gegenseitig gerammt?

Wir konnten feststellen, dass die meisten auf Nummer sicher gegangen sind und frühzeitig per Augenkontakt mit uns entschieden haben, wie wir mit #abstandhalten aneinander vorbeigekommen sind. Dabei haben wir uns in der Regel gegenseitig (solidarisch) angelächelt und bedankt.

Dann waren da noch die anderen: Jetzt komme ich und durch!

Zeit für einen Richtungswechsel wird uns oft von unserer Intuition, von unserem guten »Bauchgefühl« empfohlen. Auch, wenn die Ratio noch nicht merkt, dass es uns nicht (mehr) guttut. Dinge verändern sich täglich im Leben – vor und nach Corona. 

Manchmal merken wir es nicht selbst, oder überhören es geflissentlich und regelmäßig. Plötzlich liegen wir dann flach am Boden: Stress, hoher Blutdruck, Depressionen, Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit oder Fresssucht und mehr solcher Symptome nehmen Besitz von uns und wir geben auf: 

»Hat ja doch alles keinen Zweck!« 

Oder: 

»Es wird schon gut gehen!« 

Und:

»Es ist ja immer gut gegangen!«

»Wirklich immer?«

Die Zeiten und die Situationen ändern sich heute manchmal von jetzt auf gleich, ohne dass es irgendjemand will oder vorweggesagt hat oder wie in der jetzigen Zeit der weltweiten »Corona-Pandemie« gar schuld ist. 

Die Menschheit hat eine bessere Welt verdient
Die Menschheit hat eine bessere Welt verdient

»Die Menschheit hat eine bessere Welt verdient!«

Aber es ist jetzt, wie es ist!

So, als wenn es mitten im hellsten Sonnenschein plötzlich regnet und hagelt – und im nächsten Moment schon wieder ein Regenbogen sich über uns spannt und wir umgeben sind von einer dampfenden, frei atmenden Naturlandschaft, inmitten des grenzenlosen Überflusses der Natur mit ihrer üppigen Flora und gut gelaunten Eichhörnchen und zwitschernd, fröhlich unbesorgt singenden, farbenprächtigen Vögeln.

Wenn viele jetzt zu sich sagen: »Krise. Zeit für einen Richtungswechsel«, dann kann es klappen.

Auch einmal nicht rational, sondern emotional intelligent und intuitiv zu handeln – die Dinge anders tun, oder andere Dinge tun, Entscheidungen zu treffen, auch wenn es weh tut. Den Klimawandel als real einzustufen, ein Grundeinkommen für alle zu gewähren, um allen zumindest die Grundbedürfnisse des Lebens zu ermöglichen, sind vielleicht Ziele für eine gemeinsame Zukunft mit uns allen als »Gewinnern« aus der Krise.

Fazit:

Wir wissen nicht genau, was die Zeit nach einem Richtungswechsel bringt – aber wir wissen alle, das irgendwann einmal die Uhr des Lebens abgelaufen ist.

In dem Sinne: Schönes Leben – langes Leben.

Schreiben Sie uns gerne über das Kommentarfeld Ihre Gedanken und Visionen zum Thema Krise. Zeit für einen Richtungswechsel. Wünschen Sie sich mehr Egoismus oder eher mehr Solidarität für eine bessere Welt? 

Diesen Inhalt weiterempfehlen

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.