Krise: Chance für Umdenken, Changemanagement und Digitalisierung

Krise: Chance für Umdenken, Changemanagement und Digitalisierung!

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Krise: Chance für Umdenken, Changemanagement und Digitalisierung

Ostern: Ja, wir haben eine »echte Krise«. Und ja, wir müssen alle Federn lassen, auch in Deutschland. Aber wir können hoffnungsvoll bleiben, hat es sich doch immer wieder in der Vergangenheit gezeigt, dass die Menschheit sich auch von den schlimmsten Rückschlägen erholt hat. Krisen wurden sogar dringend benötigt, damit wir uns (unfreiwillig) weiterentwickeln. Unser Land, die Städte, Unternehmer und Arbeitnehmer, die Arbeitgebervertretungen und Gewerkschaften, die Politiker und Staatsoberhäupter und letztlich wir alle, müssen jetzt umdenken. Krise: Chance für Umdenken, Changemanagement und Digitalisierung: Darum geht es in diesem Beitrag. 


Viele Geschäftsmodelle waren auch schon vor dem »Corona-Shutdown« nicht mehr überlebensfähig. Über die Hälfte der mittelständischen Unternehmen hat keine Nachfolgeregel. Die Eigenkapitalquote ist erschreckend niedrig.


Der Corona-Shutdown zeigt auf
Der Corona-Shutdown zeigt auf

»Der Corona-Shutdown zeigt auf«

Wir alle müssen unsere Komfortzone verlassen und aufhören, unsere künstliche »Ego-Stärke« als Fassade zur Schau zu tragen.

Der »Corona-Shutdown« legt knallhart und gnadenlos offen:

Große Konzerne benötigen schon nach zwei bis vier Wochen staatliche Rettungsschirme, KfW-Kredite in Milliardenhöhe, benötigen Kurzarbeitergeld für die Stammbelegschaft oder entlassen alle Studenten und 450-Euro-Arbeitskräfte, die nur kurzfristige Arbeitsverträge haben.

Der Handel befürchtet, dass viele der aktuell geschlossenen Unternehmen nach Ostern nicht mehr aufmachen werden. 

Vermieter bekommen möglicherweise ihre Mieten nicht mehr ausgezahlt.

Mieter verlieren ihre Arbeitsplätze und stehen vor Hartz IV.

Obdachlose und alte, hilfsbedürftige Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, müssen sich ihrem Schicksal ergeben und werden als »Risiko-Gruppe« umtitelt (Anmerkung: »haben ein großes Sterberisiko«). Viele von ihnen waren das auch ohne »Corona« auch schon vorher, nur war es vielen von uns möglicherweise egal oder nicht bewusst!?

Alle sind schuldlos an der Situation! Alle!

Und dennoch fragen auch schon viele wieder: Wie geht es nach der Krise weiter? Ein, wie der Autor findet, positives Zeichen, dass die Menschen an ein »Danach« glauben.

»Chance für Digitalisierung und Social Media»

Ralph Käsbach 2020
Chance für Digitalisierung und Social Media

Alle, die jetzt im Home-Office arbeiten können, haben eine Chance, ihren Arbeitsplatz weiter auszuüben und nachhaltig zu behalten. 

Unternehmen die ihre Prozesse und Mitarbeiter, ihre Kunden und neue Chancen in den letzten Jahren auch »Digital« und «Social« weiterentwickelt haben, haben jetzt bessere Chancen, aus der Krise gestärkt hervorzugehen.

Wer schon auf »Social Media« engagiert ist, kommuniziert noch im Dialog mit seinen Zielgruppen. Andere haben Sendepause!

Schon treten die ersten Lobbyisten von politischen oder wirtschaftlichen Vereinigungen vor die Kameras der Fernsehanstalten, sogar Vertreter von Unis und Schulen schreien aktuell nach dem Staat und Milliarden Euros, die jetzt sofort bereitzustellen seien. Wo kommen jetzt plötzlich diese Euro-Forderungen für Konzepte die scheinbar in den Schubladen liegen her?

Einen Personalausweis verlängern zu lassen braucht in Deutschland auch schon vor der Krise 3 Monate!

Gibt es überhaupt strategisch durchdachte und nachhaltige, einheitliche Konzepte für Digitalisierung, Social Media und länderübergreifende virtuelle Bildungs- und Verwaltungs-Konzepte in Deutschland? 

Warum erfahren wir erst jetzt davon und nicht schon vor der weltweiten »Corona-Pandemie«? Vielleicht möchten aber auch nur einige (viele) Entscheider von ihrer Unfähigkeit ablenken und schnell einfach mit dem »Alten« weitermachen. Das Ganze nennt sich dann nur ab sofort »Digitalisierung«.

Viele meinen es gut, denken dabei immer gleich nur in Technik, an die Transformation von IT- und Prozesstechnik, Telekommunikation, Produktionstechniken und Social Media, Breitbandtechniken.

Die Schuldigen sind auch schnell ausgeguckt: Die Bundesregierung, die Länder und sonstige engagierte Entscheider, die ihr Bestes geben, aber dabei oft nicht erkennen, dass manche Prozesse und Arbeitsplatzbeschreibungen überholt sind.

»Chance für Umdenken bevor wir Milliarden ausgeben!«

Verstehen Sie mich nicht falsch! Natürlich muss zunächst versucht werden, so vielen Menschen wie irgend möglich geholfen werden. Dabei dürfen auch nicht die vergessen werden, die sich nicht mehr selbst helfen können.

Aber irgendwann müssen wir auch Konzepte für die Zeit nach dem »Corona-Shutdown« haben und bereit sein, neue Wege und Konzepte zu gehen. Dann müssen vielleicht unliebsame Entscheidungen getroffen werden.

Viele Branchen / Jobs sind heute systemrelevant!

Vor der Krise hatte zum Beispiel die Bundesagentur für Arbeit eine volle Kasse. Seltsam ist nur, dass wir trotz »Vollbeschäftigung« viele Arbeitssuchende haben, die seit zehn Jahren oder mehr keinen Job mehr bekommen, weil das System sie als zu alt ansieht (z.B. tausende, hochqualifizierte Menschen zwischen fünfzig und sechzig Jahren).

Know-how von 50- und 60-jährigen wird nicht mehr genutzt.

Arbeitslosengeld wird auch nicht bezahlt, weil vorher Einzelselbstständigkeit oder Tätigkeit als Freiberufler empfohlen und gefördert wird. Wovon leben diese Personen in der Corona-Krise? Und danach?

Oder nehmen wir die gesetzlichen Krankenkassen oder den Gesundheitsetat unseres Landes: Milliarden werden hier Jahr für Jahr ausgeben. Aber eine zentrale Meldedatei bundesländerübergreifend für Intensivbetten, Pflegeplätze und überhaupt, ein aktionsfähiges, zentrales Krisenmanagement gibt es scheinbar nicht, wie wir nun täglich aus den »Corona-Extra-Sendungen« erfahren, um im Katastrophenfall einer Corona-Pandemie das Zepter zentral in der Hand zu halten.

Hier haben wir dringend Handlungsbedarf im Land, in Europa und der Welt sowieso! Es gibt viele sehr gut ausgebildete Krisenmanager in Deutschland und anderswo auf der Welt, die in der Vergangenheit »weggeparkt« wurden, weil vielleicht der ein oder andere möglicherweise auch diese Pandemie oder andere Krisen vorweggesehen hat, und man dies nicht hören wollte!?

Chance für Changemanagement
Chance für Changemanagement

»Chance für Changemanagement«

Alle können wir diese »Corona-Pandemie« nutzen, um unsere Welt besser zu machen. Selbst die großen Machthaber sind aktuell machtlos. Ärzte, Pflegekräfte und Freiwillige retten derzeit die Welt und bezahlen mitunter einen hohen Preis: ihrem Leben!

Bis auf den ewig Gestrigen und einigen religiösen und politischen Gruppierungen, die auch im Zenit der Krise noch von einer vorübergehenden »Grippe« oder einer von wem auch immer gewollten Krise sprechen, kann man feststellen: 

Die Welt ist derzeit nicht aufgestellt für eine Pandemie!

Selbst in einem Land wie Deutschland in dem alles »perfekt« organisiert ist, müssen wir feststellen. »Nichts geht mehr, seit ca. vier Wochen!« und manche müssen mit Polizei- oder Staatsgewalt und einem Bußgeldkatalog gehindert werden, anderen körperlich zu schaden. 

Ist halt so, und weiter!

Aber jetzt ist es anders: »Wir haben weltweit viele Tote!«. 

Vielleicht hören die Menschen, die noch nicht erkannt haben, dass wir mit Changemanagement, Digitalisierung, Social Media und mehr die Welt verbessern können jetzt auf diejenigen, die es nicht akzeptieren, auf Personalausweise und mehr drei Monate zu warten.

Digitalisierung hat viele Gesichter. 

Brauchen wir vielleicht wieder eine Aufbruchzeit? Ist auch die »Corona-Krise« eine Chance für Veränderung und mehr Chancengleichheit für alle?

Fazit

Diese Krise, das zeigt sich schon jetzt, ist wieder einmal eine Chance für Umdenken, Changemanagement und Digitalisierung. Die Welt hat sich verändert. Wann fangen wir an, uns neu zu erfinden?

Changemanagement und Digitalisierung sind Chefsache!

Aber es ist mehr. Menschen (insbesondere Entscheider) haben weltweit ihre Grenzen von einem winzigen, unsichtbaren Virus aufgezeigt bekommen.

Die weltweite, länderübergreifende Kommunikation ist binnen Wochen an ihre Grenzen gekommen. Perfekte Systeme und Prozesse haben sich als »Kartenhäuser« erwiesen.

Viele unserer Mütter und Väter waren einmal Gründer, Pioniere und „wahnsinnige“ Visionäre, »Spinner«, die unser Land neu aufgebaut haben.

Die Digitalisierung und agile Prozesse sind nicht unser Feind, sondern haben das Potenzial, unsere nachhaltigen Freunde zu werden. Das haben die letzten Wochen hoffentlich gezeigt.

Digitalisierung und Disruption der Märkte sind nun endgültig Realität. Unternehmen mit Online-Vermarktungswegen haben größere Chancen zu überleben. Manche profitieren sogar von geschlossenen Läden!

Die Zukunft ist schon da. Packen Sie es an!

Schreiben Sie uns gerne über Ihre Gedanken und Visionen zum Thema Krise: Chance für Umdenken, Changemanagement und Digitalisierung, über das Kommentarfeld.

FROHE OSTERN
… und #bleibtgesund

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