DIY-Website-Installation Mit WordPress kein Hexenwerk

DIY-Website-Installation: Mit WordPress kein Hexenwerk

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Werbung// Sie denken daran, Ihre Website selbst zu erstellen? Mit WordPress ist das kein Hexenwerk. WordPress ist ein kostenloses Content-Management-System. Es ist zwar erst seit 2003 am Markt, aber schon über ein Drittel aller Websites weltweit sind mit diesem Open-Source-System erstellt worden, täglich werden es mehr und mehr.

»DIY-Website-Installation: Mit WordPress kein Hexenwerk«

Ursprünglich als »Weblog« gestartet, ist es heute ein umfangreicher Baukasten für eine »DIY-Website-Installation« mit vielen kostenlosen, anpassbaren und schönen Designs.

Dieser Beitrag ist für potenzielle »DIY-Websitemaster« geschrieben worden, um Ihnen die Angst vor in Eigenregie erstellten Websites zu nehmen. Es ist kein Hexenwerk, wie manch »Marketer« Sie glauben lassen mag!

Manche Anzeigen im Web suggerieren, das eine Installation in wenigen Minuten auch für Laien möglich sei. Vorsicht! Der Teufel steckt wie immer im Detail. Auch hier handelt es sich nur um die halbe Wahrheit.

»DIY-Website-Installationen mit WordPress möglich?«

In der Praxis wird das wohl jede Marketing-Agentur als Unsinn abtun und Ihnen ein »seriöses Angebot« machen. Die Kosten fangen so bei 3.000 Euro an. In der Praxis sind aber schnell 6 – 9.000 Euros für den ersten Wurf einer einfachen Website fällig. Dabei ist der Content damit noch nicht inbegriffen. Der Preis ist durchaus nachvollziehbar, fallen doch schnell 100 – 150 Stunden Arbeit an. Der durchschnittliche verrechenbare Stundenlohn liegt für selbstständige Webdesigner zwischen 40 und 60 Euro. Top-Leute nehmen auch über 80 Euro. 

Bilder, Videos und Textinhalte sind vom Auftraggeber zu liefern oder werden entsprechend extern beschafft (Zusatzkosten werden verrechnet). 

Es kommen schnell fünfstellige Beträge bei der Erstellung einer Website zusammen. 

Kosten fallen aber nicht nur bis zur Erstellung der Website an, sondern »ein Leben lang(!)«. Letzteres wird von den Profis oft vergessen anzusprechen. Kunden wundern sich, warum sie nicht im Web gefunden werden und Wettbewerber auf Seite 1 bei Google stehen.

WordPress ist als Blog-System gestartet. Es kann inzwischen sehr viel mehr. Es wird ständig von der weltweiten Community als Open-Source-System weiterentwickelt.

In der Tat sind einfache Websites in wenigen Minuten, oder sagen wir mal an einem Vormittag, von Experten fertiggestellt. Voraussetzung ist aber, dass die agierende Person weiß, was sie tut und ihr zumindest die rechtlichen Rahmenbedingungen bekannt sind und sie über ausreichenden Content verfügt. In der Praxis ist dies oft nicht der Fall! Realistischer ist, sich einen Zeitraum von 8 – 12 Wochen zu setzen.

»Wie starte ich als »Versierter DIY-Experte«

Es gibt eine große Auswahl an kostenlosen, fertigen Themes (Design-Vorlagen) auf www.wordpress.org. Nach der Keyword-Suche: »wordpress« können Sie viele Anzeigen lesen, die da lauten: »Eigene Website erstellen. Entwickler, Designer und Webmaster nicht nötig. Ihre Website in nur wenigen Minuten starten«. Schauen Sie selbst.

WordPress ist in der Tat eine Art »DIY-Website-Baukasten-System«. Neben den Themes gibt es eine Unzahl von Plugins (Erweiterungen).

Wenn die Ansprüche mit der Zeit wachsen, kann man oft Upgrades der bisher kostenlosen Tools bekommen, ohne die Website komplett neu zu programmieren. Dennoch meine Empfehlung aus eigener Erfahrung ist:

Beim Erstellen einer Website mit WordPress braucht man durchaus ein paar fundamentale technische Kenntnisse. Auch später für das Betreiben einer WordPress Website sind diese von Vorteil. Ein Basis-Kurs über ein paar Wochen wäre schon hilfreich, bevor sie starten. Angebote hierzu gibt es genug online und auch regional sind sie vor Ort zu buchen.

»Vorteile von WordPress«

Gegenüber Homepage-Fertig-Baukasten-Systemen besitzt WordPress eine unvergleichliche Flexibilität. Die Software ist kostenlos. Bezahlen müssen Sie nur für das Web-Hosting Ihrer Website und ggf. für Premium-Templates und Plugins.

WordPress ist aktuell das größte Content-Management-System (CMS) der Welt und wird ständig ausgebaut.

Mit etwas Übung und Einarbeitung durch einen Profi an Ihrer Seite können Sie schnell selbst Content erschaffen, der sie in den Suchmaschinen nach vorn bringt. Ganz ohne »Ads« (Werbeanzeigen) und »SEO« (Suchmaschinen-Optimierung) wird es aber heutzutage kaum noch gehen.

»Nachteile von WordPress«

Die Installation bei einem Hoster ist auch bei einer sogenannten 1-Klick-Installation nicht ganz trivial.

Die Website muss regelmäßig upgedatet werden, um Sicherheitslücken und Funktionsfehler möglichst zu vermeiden. 

Eine private Datensicherung sollte erfolgen.

Als DIY-Website-Ersteller ihrer Website haben Sie keinen direkten Support. Foren allein helfen oft auch nicht weiter.

»Wie startet man mit WordPress richtig?«

Was Sie wirklich brauchen, kommt immer auf die individuelle Situation an. Entscheiden können nur Sie, was für sie erforderlich ist.

Meine Top-5-Tipps:

  1. Sie brauchen WordPress-Grundlagenwissen
  2. Sie brauchen eine Domain
  3. Sie brauchen einen Hoster mit deutschem Support
  4. Sie brauchen einen Standby-Webmaster Ihres Vertrauens!
  5. Sie brauchen einen Roten Faden und ständig Content

Was Sie sich zutrauen, entscheiden Sie selbst. Sicherlich spielt hier auch eine Rolle ob es eine private oder geschäftliche Website ist. 

Wollen Sie »spielen« oder müssen sie »echtes Geld verdienen«?

Neben diesen TOP-5-Tipps möchte ich Ihnen hier den Rheinwerk-Verlag ans Herz legen. Hier gibt es Ratgeber für die Praxis. Exemplarisch für WordPress möchte ich folgende zwei relativ aktuell erschienen Bücher nennen:

»Einstieg in WordPress 5« von Peter Müller (527 Seiten) und »WordPress 5 – Das umfassende Handbuch« von Richard Eisenmenger (1.076 Seiten).

Beide Bücher sind in meinem Regal links neben meinem Schreibtisch – immer griffbereit. Die Investition lohnt sich, nicht nur für DIY-Webmaster.

Fazit:

Aus meiner Erfahrung der letzten 10 Jahre und drei Websites bei Google auf Seite 1 (ohne »Advertising«) kann ich sagen: Es ist möglich!

DIY-Website-Installation: Mit WordPress kein Hexenwerk.

Unternehmen empfehle ich heute in jedem Fall den Einsatz eines Werbebudgets. Ohne wird es immer schwerer.

Wichtig ist, mit Begeisterung, Plan und Strategie anzufangen und mindestens 6 – 12 Monate »Gas zu geben« und das von Anfang an mit einem »Standby-Webmaster« Ihres Vertrauens«.

DIY-Website-Installation mit WordPress ist für jeden möglich, der kreativ, lernbereit und offen für tägliche Veränderungen im Web und Social Media ist. 

Schreiben Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen mit Ihrer ersten DIY-Website-Installation mit WordPress über das Kommentarfeld. War es für Sie ein Hexenwerk? Was sind Ihre Tipps?

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